Die Jimdo-Geschichte

Schon als Schüler haben mein Kumpel Christian und ich aus Spaß an Technik gehabt und an Rechnern rumgeschraubt.  Mit sechzehn haben wir das dann nicht mehr nur für uns selbst sondern auch für andere Leute tun wollen und haben dafür unsere erste eigene Firma in Cuxhaven gegründet. Das Gewerbe haben unsere Eltern angemeldet – wir waren schließlich noch minderjährig.

 

Als wir auf einer Skifreizeit Matthias kennenlernten, seines Zeichens BWL-Student, war die Idee einer Agentur für Webseiten geboren. Gesagt, getan waren wir nun zu dritt und haben mit NorthClick viele hundert Webseiten gebaut. Und immer wieder von allen Seiten den gleichen Wunsch gehört: „Wir würden so gerne unsere Webseite selbst in die Hand nehmen. Wenn nur das Programmieren nicht so kompliziert wäre.“


 


So entstand die Idee für Jimdo, ein Baukasten, mit dem es einfach Spaß macht, großartige Webseiten selbst zu erstellen.

Matthias war sofort von der Idee überzeugt. Zu dritt zogen wir für eineinhalb Jahre auf den Bauernhof meiner Eltern und bastelten ohne Kohle in einem alten Schweinestall an der ersten Version unserer Software. Wir haben die Nächte durchgearbeitet, mit meiner Mutter gefrühstückt und sind anschließend schlafen gegangen. Wer sich kurz ablenken musste, ging raus zum Holzhacken oder zockte ne Runde Bomberman.

 

2007 haben wir dann Jimdo gestartet. Mit jeder neuen Jimdo-Webseite ist das Unternehmen gewachsen. Heute arbeiten über zweihundert Mitarbeiter in unseren Büros in Hamburg und Tokio. Und jedes Mal, wenn ich aus dem Urlaub zurückkomme, sind ein paar neue Gesichter dazugekommen. Eines hat sich in all den Jahren jedoch nicht verändert: Bei Jimdo arbeiten Freunde zusammen, ein bisschen wie in einer großen WG.